Terranigma

Heute möchte ich mich mal an ein Rollenspiel erinnern, welches mir auf dem SNES viele fesselnde Stunden und mehr als einen Spieldurchgang beschert hat.

Terranigma ging in diesem Punkt einen ganz eigenen Weg, quasi eine eigene kleine Entstehungs- bzw. Wiederauferstehungsgeschichte, dabei spielt der altbekannte ewige Kampf zwischen Gut und Böse eine gewichtige Rolle. Auf dem Zenit zwischen dem ewigen Zweikampf, wurde die Welt in einen Dämmerschlaf versetzt, während die Kontinente der Oberwelt im Meer versanken, wurde die Unterwelt im Nebel versiegelt.

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Weder Gut noch Böse vermochten es, die Welt zu ihren Gunsten aus eigener Kraft ins Leben zurück zu holen und so nahm die Geschichte ihren Lauf, in Gestalt eines Jungen, der sich der Tragweite seines Schicksals noch nicht bewusst war.

Sind die ersten Kämpfe gegen das Böse geglückt, tauchen die Kontinente aus den Tiefen der Meere wieder auf. Karge Landschaften, denen das Leben regelecht ausgesaugt wurde, bewacht von finsteren Existenzen, die den jungen Helden daran hindern wollen, diesen Gebieten neues Leben einzuhauchen.

Mit der Rückkehr des Lebens auf die Oberwelt, bekommt auch der junge Held die Möglichkeit, sich mit Tieren und Pflanzen zu verständigen, was ihm so die schwere Aufgabe etwas erleichtert. Nachdem Flora und Fauna wiederbelebt wurden, bevölkern auch wieder Menschen die Kontinente und der junge Held muss diese Kontinente und die dort entstandenen Städte nach und nach bereisen und sich weiteren, gefahrvollen Abenteuern stellen. Am Ende seiner Reise wartet die Rückkehr zu seinem Heimatdorf in der Unterwelt, dort muss sich der Held seiner letzten großen Aufgabe stellen, dem finalen Kampf und seinem damit verbundenen Schicksal…

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Um sich dem Abenteuer und dem Bösen stellen zu können, muss der junge Held natürlich nicht auf entsprechende Fertigkeiten Ausrüstung verzichten, neben Ausrüstung, Waffen und Rüstungen kann der Held auch nach und nach auf weiße Magie und Heilmedaillen zurück greifen. Im Laufe des Abenteuers kann sich der Held zudem auch in die Lüfte erheben, um unzugängliche Gegenden zu erreichen.

Terranigma bietet nicht nur die Hauptstory, es steht dem Spieler auch frei, diverse Nebenaufgaben anzunehmen und zu erfüllen. Das hat wiederum Auswirkungen auf das Wachstum der Städte und man kann so zum Wachstum beitragen.

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Fazit:

Terranigma bringt seine eigene Schöpfungsgeschichte mit und bietet interessierten Spielern ein eigenes Abenteuer, was sich nicht hinter anderen großen Titeln dieses Genres verstecken braucht. Ein Klassiker der von Beginn bis zum schicksalhaften Ende zu begeistern weiss…

Terranigma wurde zudem, wie einige andere Rollenspiele, in einer großen Box inklusive Spieleberater angeboten.

 

Hintergrundinformationen:

 

Entwickler: Quintet

Publisher: Enix (Japan), Nintendo (Europa)

Erscheinungsdatum: 1995 Japan
1996 Europa

Genre: Rollenspiel

Plattformen: Super Nintendo Enternainment System

 

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