Utopia

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Jemand sagte einmal, man solle nach den Sternen greifen. Hier ist diese Aussage wahr geworden, die Menschheit besiedelt den Weltraum und greift nach den Sternen…

Auch vor den neuen Welten macht der Eroberungsdrang der Menschheit nicht halt und so ist es nicht verwunderlich, das der menschliche Tatendrang auf wenig Gegenliebe auf den zu besiedelnden Planeten bzw. deren Einwohnern stößt. Da die Aliens von den menschlichen Bemühungen, sich auf ihrem Heimatplaneten anzusiedeln, nicht sonderlich begeistert sind, stehen diese früher oder später Gewehr bei Fuß in der Kolonie und zelebrieren ihr ganz eigenes Willkommens-Rutual, was allerdings bei den Kolonisten auf wenig Gegenliebe stoßen dürfte. Der Verantwortliche (Spieler) für den Aufbau der Kolonie, muss sich so neben den (notwendigen) Bedürfnissen und Wünschen der Kolonisten auch um deren Sicherheit innerhalb und außerhalb der Kolonie kümmern und das beinhaltet zwangläufig dauerhafte Konflikte mit den aggresiven Nachbarn.

Damit die Kolonie wachsen und erblühen kann, müssen gewisse Grundbedürfnisse abgedeckt werden, neben einem Kommandozentrum, einer ausreichenden Stromversorgung und Speicherung, Sauerstoffgewinnung, Nahrungsanbau, ärztliche Versorgung, Wohn- und Lagerraum, darf auch die Sicherheit nicht vernachlässigt werden, vor allem an den Grenzen der Kolonie. Für die weitere Entwicklung der Kolonie sind noch Forschungsanlagen, Gewinnung von Rohstoffen und die Zufriedenheit der Kolonisten Voraussetzung.

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Vor allem die Bedürfnisse und Sorgen der Kolonisten sollte man immer im Auge behalten und versuchen, diese bestmöglich zu erfüllen bzw. die Sorgen der Kolonisten aus der Welt bzw. aus der Kolonie zu schaffen. Sinkt die Zufriedenheit bzw. die Lebensqualität der Kolonisten/Kolonie dauerhaft auf einen Tiefpunkt, kann dies ein unerwartet schnelles und unnatürliches Ende nach sich ziehen, frei nach dem Motto, der König ist tot, lang lebe der König.

Damit die Kolonie wächst und gedeiht, sollte man frühzeitig auch die Forschung mit einem entsprechenden Etat ausstatten und diesen immer wieder aufstocken, bevor dieser ausgeschöpft ist, das wird sich im laufe der (Spiel)Zeit als sehr hilfreich zeigen, da so nicht nur für die Kolonie wichtige Anlagen verbessert werden können, z.B. bessere Energiegewinnung oder verbesserte Radaranlage, es kommen auch neue Erungenschaften hinzu, wie Rohstoff-Detektoren, Meteor-Warner, welcher die Geschosse aus den Weiten des Alls abfängt oder verbesserte Laserkanonen.

Da die Kolonie ständigen Angriffen der agressiven Aliens ausgesetzt ist, sind die Kolonisten über friedliche Zeiten und erfolgreiche Abwehrmaßnahmen der Angriffe dankbar. Vor allem die Abwehrmaßnahmen sollten stetig verbessert und aufrecht erhalten werden. So sollte man auch seinen Spionange-Etat nicht vernachlässigen, die gesamelten Informationen geben viel Preis über die Aliens, ihre technischen Fortschritte und mögliche Angriffvorbereitungen und entsprechende Warnungen. Ist die Alien-Rasse des ersten Planeten noch mit einfachen Maßnahmen, wie Minen und/oder Laserkanonen an den Rändern der Kolonie aufzuhalten, muss man sich auf späteren Planeten schon mit einfachen bis heftigeren Boden- und Luftangriffen auseinandersetzen.
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Um die Kolonie und die Kolonisten zu schützen, reichen später aber reine Verteigungsmaßnahmen nicht mehr aus, da die Aliens in regelmäßigen Abständen in die Kolonie einfallen, muss man sich zwangsläufig mit einem eigenen Angriff auf die Heimatstadt der Aliens zur Wehr setzen, um die ständigen Angriffe zu stoppen. Um einen solchen Angriff ermöglichen zu können, müssen dafür aber erst Fabriken für Bodenfahrzeuge und/oder Werften für Lufteinheiten gebaut werden. Mit einer entsprechend großen Flotte kann der Angriff gegen die Aliens gestartet werden, der Angriff erfolgt allerdings nach dem Angriffsbefehl automatisch und ist nicht lenkbar. Über den Augang des Angriffs wird der Spieler von seinen Spionen informiert, je nachdem wie verheerend der Angriff war, kann diese bis zur Zerstörung der Heimatstadt der Aliens führen. Nach einen solch schweren Angriff, herrscht einige Zeit Frieden, aber die Aliens kehren eines Tages zurück, bauen ihre Stadt wieder auf und klopfen erneut an die Tore der Kolonie, allerdings kann der Spieler die Zeiten des Friedens nutzen, um seine Streitkräfte samt Verteitigung wieder aufzubauen und kann sich so bis zur Rückkehr der Aliens auf einen erneuten Angriff vorbereiten…

 

Fazit:

Utopia bietet Fans von Aufbau- und Echtzeit-Strategie-Spielen eine Menge Unterhaltung, wechselnde Planeten mit geologischen Gegebenheiten, stärker werdende Alien-Rassen, ein zunehmender Schwierigkeitsgrad und interne koloniale Herausforderungen sorgen für Unterhaltung und fordern den geneigten Spieler immer wieder auf’s Neue.

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Hintergrundinformationen:

 

Entwickler: Celestial Software

Publisher:

Gremlin Interactive (MS-DOS, Amiga)
Jaleco (SNES)
Epic/Sony Records (SNES Japan)

Erscheinungsdatum:

1991 (MS-DOS, Amiga)
1993 (SNES)
1993 (SNES Japan)

Genre: Aufbau-Strategie, Aufbau-Simulation, Echtzeit-Strategie

Plattformen: DOS, Amiga, Atari ST, SNES

 

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